Demonstration gegen Kernkraft in Tokio, Japan

So sieht es also aus wenn Japaner gegen Kernkraft demonstrieren. Zufällig sind wir eines Abends an einer solchen vorbeigelaufen. Und als diese uns Ausländer wahrnahmen wurde sympathischerweise sogar „Stoppt Diskriminierung“ in den Rufchor eingeworfen.

Der Banner der vorne weg getragen wird besagt „原子力? さよなら.“, auf Deutsch, „Kernkraft? Lebe wohl.“. Sofern ich mich nicht verzählt habe waren es ganze 12 Demonstranten und eventuell waren sogar mehr Polizisten als Demonstranten im Einsatz. Aber seht selbst:

Nachtrag: Wir standen dabei direkt vor Tepco! Und haben es nicht einmal bemerkt. (Tepco ist der Betreiber und mutmaßliche Hauptverantwortlichen für die nukleare Katastrophe von Fukushima-Daiichi. Vielen Dank an Michael für den Ortshinweis.)

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Zwischenstand: Arbeit und Wetter ist heiter bis wolkig

Kurzes Lebenszeichen: Ich bin noch da, aber bin auch dieses WE mindestens einen Tag in der Arbeit am Schreiben. Eine Publikation steht zur nächsten Einreichung an, ein Vortrag muss auch noch erstellt werden, die Zeit ist knapp, aber der Sommer ist für meine Verhältnisse eh noch lange genug um irgendwann auch mal einen ersten Touristen-Ausflug zu machen.

Wenigstens ist es durch Regen+Wolken hier in Tokio ein bisschen kühler geworden: nur noch circa 28°C Tagestemperatur (und 24°C nachts). (Und ja ich weiß, die Leute in Deutschland sehnen sich im Moment nach einer Klimaerwärmung.)

Und nächste Woche geht es auf einen 3-tägigen „Workshop“, einem Wissenschaftler-Treffen mit Diskussionsgruppen und gegenseitigen Präsentationen. Das Thema hierbei ist „Resilienz in IKT“, also neue Techniken zur Stärkung von Informations- und Kommunikationsinfrastruktur.

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Zwischenstand: WM, Obon, Kamera, iPhone

Mittlerweile ist es entspannter mit der Arbeit und ich kann wieder ein bisschen mit Leuten rausgehen und auch berichten was insgesamt los war.

Weltmeister: Japan
Das Spiel hatten sich hier sogar einige am Montagmorgen (von circa 03:00 bis 06:00) live angeschaut. Ich selbst war allerdings schlafen und hab nur um 06:30 noch die letzten Bilder gesehen. Schien aber eine recht gute Party gewesen zu sein den Alkoholflaschen nach. 😀

Wochenende: Obon
Viele Leute kleideten sich am Sonntag in einen Yukata und es gab viele Volksfeste mit traditionellen Tänzen. Dieses ist hier ein buddhistischer Feiertag für die Verstorbenen. Auffälligstes Merkmal sind die Bühnen mitten auf den Plätzen mit Trommlern und den darum kreisförmig herum tanzenden Menschen.  Hatte dabei auch gleich freundliche Unterstützung von ein paar Japanerinnen bekommen sodass ich mir auch noch einen passenden Yukata zulegen konnte.

Kamera: Totalausfall.
Vor zwei Monaten hat meine alte ehrwürdige Canon-Kamera den Geist aufgegeben. Sie machte insgesamt circa 50 000 Fotos, und begleitete mich circa 70 000 km, täglich für vier volle Jahre durch all meine Studienorte: Deutschland, Kanada, Frankreich und Japan. Sie hatte treue Dienste geleistet und schon sichtbar viel mitgemacht: hunderte Kratzer, mehrere Dellen im Gehäuse, abgefallene Schrauben, zwei Risse/Löcher im Display, und Fussel in der Optik. Das Gehäuse wurde zum Schluss wortwörtlich nur noch von einem Aufkleber zusammengehalten (da die Schrauben ja längst ausgefallen waren).

iPhone: Teilausfall.
Vor wenigen Tagen ging das Displaylicht kaputt. Von all meinen Geräten ist das iPhone das Jüngste (und sogar das fast Teuerste) und sollte daher eigentlich am längsten halten. Was für ein Schrott. :-/

Ausblick:
Mangels Kamera wird es vorerst noch weniger Fotos als eh schon geben aber ich werde mir demnächst eine neue kaufen, wobei das in Japan eh recht günstig ist: Fast alle Kameras der Welt kommen aus Japan: Canon, Nikon, Sony, Pentax, Panasonic, Olympus, Fujifilm, Konica, … . Und das merkt man auch an den Preisen, meine Wunschkamera ist hier (im Vergleich zu DE) sogar ganze 40% billiger. 🙂

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Heißes Wetter: „31°C (gefühlt wie 41°C)“

Heute (Mittwoch) gab es laut Wetterbericht in Tokyo schon „30°C (gefühlt wie 33°C)“ und morgen (Donnerstag) soll es noch wärmer (und noch feuchter sein): „31°C (gefühlt wie 41°C)“!

Und das obwohl es bewölkt ist und gerade mal Juni ist… . :-/
Ein Hoch auf Elektrizität und Klimaanlagen.

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Über 150 Jahre Deutschland-Japan

Ein Jubiläum internationaler Freundschaft: http://dj150.jp/

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Viel Arbeit und Regenwetter

Zur Zeit hört man nicht viel von mir weil ich mich sechs Tage die Woche im Institut von früh bis spät einigle um mit drei Konferenzworkshops auszuhelfen. Dazu schreibe ich „Reviews“, das sind Kommentare/Rezensionen zu wissenschaftlichen Publikationen, erstelle und warte Webseiten und Ausschreibungen (sogenannte „Call for Papers“), und forsche auch noch ein bisschen an meinem eigentlichem Forschungsthema (bezüglich Datenschmuggel). Erschwert wird das ganze durch desertierende fehlende Leute (bzw. Ausländer), da eigentlich viel mehr Personal dafür geplant war.

Das Wetter ist mittlerweile ziemlich regnerisch: Seit einigen Tagen regnet es ständig (eventuell könnte dies schon die Regenzeit sein welche jedes Frühjahr kommt), man sollte also nur mit Regenschirm oder -kleidung rausgehen und es ist ziemlich unmöglich geworden ohne Heizung seine Wäsche zu trocknen. Darüber hinaus ist der Ausläufer des Taifuns „Songda“ bereits im Anmarsch und wird morgen in Tokio erwartet:

http://hurrikanblog.blogspot.com/2011/05/supertaifun-songda-nimmt-kurs-auf-japan.html

http://www.wetter24.de/wetter-news/news/ch/4866591f98da2a764047e8241d1c4e83/article/supertaifun_songda.html

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Tokio weniger radioaktiv als Europa

Die Radioaktivität hier in Tokio (durch den Fukushima-Daiichi-Super-GAU) war nur für (mickrige) 4 Stunden höher als in Europa. Die „Verseuchung“ hier ist längst abgeklungen:

https://dgr4quake.wordpress.com/ibaraki-radioactivity/

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